SPORTHAUS SCHUSTER

26 November 2019
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Kunden stören sich an langen Wartezeiten an der Kasse. Das beliebte Sporthaus Schuster im Herzen von  München hat jetzt einen der Zeitfresser am Verkaufstresen eliminiert. Eine Kombination aus AURES-Kassengeräten und ROQQIO Kassensoftware sorgt beim Checkout für mehr Transparenz und weniger Unsicherheiten auf Kundenseite.

Kassenaustausch in Umbauphase

Das Sporthaus Schuster liegt am Marienplatz, mitten in der City von München und ist als Spezialist für Bergsport und Outdoor eine feste Institution für Einheimische sowie ein Magnet für Touristen. Im Zuge seines Um- und Neubauprojektes erneute das Unternehmen, zu dem auch der benachbarte Fußballspezialist Sport Münzinger gehört, alle 21 Kassen. Der Hardwarewechsel vollzog sich inmitten groß angelegter Baumaßnahmen. Auf der To-Do Liste standen zum Beispiel die Erweiterung der Sporthaus-Verkaufsfläche auf 5000 Quadratmeter, die Integration eines stilgerechten Cafés und der Ausbau der Dependance des Deutschen Alpenvereins.

So wartete das IT-Team eine Fertigstellung neuer Kassentresen gar nicht erst ab. Christian Müller, Leiter IT, Prozess- und Qualitätsmanagement: „Wir haben die neuen Kassen von AURES zunächst in unserem Lager in Martinsried aufgebaut, dort die Software implementiert und die Kassen so an das System angeschlossen, als handle es sich um weitere Kassenplätze einer anderen Filiale.“  Durch den automatisierten Online-Datenaustausch der ROQQIO Kassensoftware waren auch die künftigen Kassen von nun an immer auf dem gleichen Dateninformationsstand, wie die aktiven Kassen in den Sporthäusern. Zwei neue Kassengeräte setzte Müller bereits während der Umbauphase testweise im Verkauf ein. Müller: „Es war uns wichtig, dass sich alle 16 Kassierer und Kassiererinnen schon vor der Neueröffnung mit den neuen Geräten, den angeschlossenen Scannern und Bondruckern vertraut machen.“

Kunde verfolgt Artikeldaten

Das neue Kassenmodell, „Sango“, ist von der Firma AURES und sorgt zusammen mit den neuen Verkaufstresen für eine elegante und aufgeräumte Optik. Neben dem großzügigen Freiraum unterhalb des Sango-Touchpanels, wurde  das lüfterlosen AURES-System auch wegen seiner kompakten Bauweise gewählt. Den letzten Ausschlag für die Hardwareauswahl gab jedoch ein besonderes Detail. Müller: „Wichtig waren uns die großen Kundendisplays, die es ermöglichen, dem Kunden Fotos zu zeigen.“

Auf den 10-Zoll-Bildschirmen, die den Kunden zugewandt sind, können Imagebilder und Werbung laufen. Das Sporthaus zeigt eine Außenaufnahme seines Hauses vor dem Hintergrund des Münchner Rathauses oder es erscheint ein Bild der Kundenkarte, die bei Schuster „Gipfelstürmer“ heißt. „Den Werbebereich sieht der Kunde aber nur, wenn der Kassiervorgang beendet ist“, erklärt Müller.

„Wichtig ist uns dass wir dem Kunden zeigen können, was auf der anderen Seite der Kasse geschieht. Dazu spiegeln wir während des Kassierens Informationen aus der Kassensoftware.“ 

Kunden verfolgen im Sporthaus Schuster und bei Sport Münzinger „live“ die Preiseingaben der gerade für sie gescannten Artikel und bekommen pro Artikel eine ganze Zeile, Artikelbeschreibung inklusive Foto des Artikels, zu sehen. Sie beobachten dieselben Text- und Bildinformationen, die der Verkäufer, der die Barcodes scannt, auf seiner Seite der Kasse sieht. Die notwendigen Daten – rund 15.000 unterschiedliche Artikeldaten- und Bilder- sind es im Sporthaus Schuster – liefert die ROQQIO Kassensoftware, bzw. das Warenwirtschaftssystem von ROQQIO.

Kassieren mit vier Augen

Die neue Text- und Bildinformation spart Zeit an der Kasse. Denn, bedingt auch durch das internationale Touristenaufkommen im Münchner Sporthaus, sei es mit den alten Kassengeräten wiederholt zu Unsicherheiten auf Kundenseite gekommen, ob z.B. auch Tax Free oder bestimmte Rabatte berücksichtigt wurden. Müller: „Früher hieß es häufig: ‚Kann ich den Kassenzettel nochmal sehen‘, das fällt jetzt weg, da alle Kunden während des Scannens die Artikelfotos sehen und die Preiseingaben mitvollziehen können.“

Wird tatsächlich einmal eine Preisreduzierung versehentlich nicht an der Kasse verbucht, merkt dies der Kunde und die Kassierenden können die Korrektur sofort vornehmen. Dass ein bereits erzeugter Kassenzettel zeitaufwändig mit dem Kunden besprochen werden muss, entfällt. Bei 3.500 bis 6.500 täglichen Besuchern allein im Sporthaus Schuster, lässt man sich mit 150 Mitarbeitern Zeit bei der Beratung. Doch beim Bezahlen soll der Verkehr möglichst nicht aufgehalten werden. Und das gelingt durch eine zuverlässige und wartungsfreie Kassenhardware sowie die übersichtliche Artikeldarstellung in der ROQQIO Kassensoftware, gespiegelt auf dem AURES Kundendisplay. Der Checkoutprozess in den Häusern Schuster und Münzinger ist damit für alle Seiten transparent.

Vorarbeit zahlte sich aus

Nicht nur die Auswahl der Kassen, auch ihre umsichtige Vorinstallation durch das IT-Team hat sich für das Sporthaus gelohnt. Müller. “Tatsächlich lagen erst knapp vor der Eröffnung die nötigen Netzwerkkabel. Aber wir mussten die aktuellen Kassendaten ja nicht erst auf die neue Hardware überspielen. So haben wir die Kassen im fliegenden Wechsel ausgetauscht.“

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